und andere phantastische Geschichten:

Klassische Fantasy, Urban und Dark - zuweilen mit einem Spritzer Horror oder Mystery

Über die Irrungen und Wirrungen beim Schreiben - Schreib- und Bücherblog
von Ivy S. Ripley und Marc Pole

Zum Entstehen von phantastischen Romanen und Kurzgeschichten


20/08/2012

300

 
Nicht ganz - doch 170 Einsendungen zur Krieger-Ausschreibung sind beim Verlag 'T' eingegangen.

Nicht nur quantitativ eine beachtliche Konkurrenz für meinen 'Baljan', sondern bei diesem Verlag auch qualitativ...
bitte weiter Daumen drücken wie auch ich für all meine Mitschreiberlinge die Finger kreuze.

Es bleibt weiter spannend.
Sichtungszeit ca. zwei bis drei Monate (seit Abgabetermin).

Zeit, eine weitere Rezension zu schreiben, vielleicht noch das eine oder andere Interview durch zu führen und weiter an den eigenen Projekten zu basteln.

Es gibt immer viel zu tun.
Packen wir es an  ;)





08/08/2012

Trailer zu "Das Schicksal der Paladine - Verschollen" von Jörg Benne


Nachdem Blogger gestern nicht mehr so wollte wie ich,
heute endlich der Trailer zum Buch:


"Das Schicksal der Paladine - Verschollen" 
von Jörg Benne: 

  

07/08/2012

8 Fragen an Jörg Benne, Autor des Romans "Das Schicksal der Paladine - Verschollen"

Heute möchte ich Euch mit großem Vergnügen den Fantasy-Autor Jörg Benne vorstellen. In Kürze wird sein erster Roman „Das Schicksal der Paladine – Verschollen“ im Koios Verlag erscheinen.
Das E-Mail Interview fuehrte Ivy S. Pole: -->

  1. Herr Benne, in Kürze wird Ihr Fantasy-RomanDas Schicksal der Paladine – Verschollen“ im Koios Verlag erscheinen. 
    Wie fühlt sich das an?

    Es fühlt sich toll an. 
    Nicht nur, weil es die erste Romanveröffentlichung ist, sondern vor allem weil eine große Anzahl Absagen von Agenturen und größeren Verlagen voranging und ich mich eigentlich schon auf eine Selbstveröffentlichung eingestellt hatte. Umso mehr freue ich mich, dass es mit Koios nun doch geklappt hat.

  2. Erzählen Sie uns ein bisschen von dem Roman. Worum geht es, worin hebt er sich von anderen Fantasy-Romanen ab?

    Mein Plan war und ist, nicht für jede meiner Fantasy-Geschichten eine neue Welt zu erschaffen, sondern alle in einer anzusiedeln, die dadurch immer detaillierter und reicher wird. 

    Für den Anfang habe ich mir überlegt: 
    Am besten kannst du den Leser durch die Augen eines Erdenbürgers in diese fremde Welt führen, also habe ich mich für eine Parallelweltgeschichte entschieden. 

    Der sechzehnjährige Tristan stolpert also nichtsahnend in diese fremde Welt, in der sein Vater verschollen ist. Der Leser lernt die Welt also durch seine staunenden Augen kennen.

    Dabei war es mir aber auch wichtig, Tristan nicht im Handumdrehen vom pubertierenden Schüler zum schwertschwingenden Helden zu machen, obwohl er dank besonderer Kräfte eigentlich in diese Rolle gedrängt wird. Statt dessen macht er viele Fehler, benimmt sich oft tollpatschig und ist nicht zuletzt total schockiert, als er das erste Mal in eine Schlacht gerät.

    Ansonsten unterscheidet sich das Werk denke ich noch durch die vielen Eigenkreationen bei den Völkern und Kreaturen, sodass Leser viel Neues erwartet.
  1. Warum setzen Sie in Ihrer Welt überwiegend auf eigene Völker und Kreaturen?

    Ich schreibe vor allem deshalb gern Phantastik, weil ich mir Dinge am liebsten selbst ausdenke, ohne durch die Realität in ein Gerüst gezwängt zu werden. 

    Bei den klassischen Völkern wie Elfen, Zwergen oder Orks ist dieses Gerüst aber mittlerweile auch vorhanden. Durch die Herr der Ringe-Filme und die Völkerromane haben die Leser bei diesen Völkern nicht nur ein Bild vor Augen, sie erwarten auch gewisse Eigenschaften, spitze Ohren, Schönheit und Langlebigkeit z.B. bei den Elfen.
Natürlich könnte ich diese Vorstellungen bewusst ignorieren und einfach eigene Elfen erfinden, aber das würde sicher den einen oder anderen Leser vor den Kopf stoßen. 
Deshalb gibt es bei mir neben bekannten Kreaturen wie Ogern, Gnomen oder Drachen auch die Dashiri, die Vanamiri oder die Gläsernen, um nur einige Beispiele zu nennen.

  1. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und wann haben Sie damit angefangen?

    Das Schreiben kam zu mir. 
    Als ich es in der Grundschule lernte, fing ich gleich an, Geschichten zu schreiben. Ich weiß noch, wie eine Pumuckl-Story von mir in der 2. Klasse vorgelesen wurde – allerdings musste meine Mutter mein Gekrakel vorher abtippen, damit meine Lehrerin es auch lesen konnte. :) Das Schreiben wurde mir wohl einfach in die Wiege gelegt.

    In der Jugend habe ich mich dann mehr für die Entwicklung von Computerspielen begeistert, blieb aber auch hier dem Geschichten-Erzählen ja eigentlich treu, nur mit einem anderen Medium.
  1. Woran arbeiten Sie gerade? Was schreiben Sie als Nächstes?
    Neben einer zweiten Trilogie, die in Nuareth angesiedelt ist (diesmal ohne Erdenbürger), gebe ich auch gerade dem Browserspiel zur Welt den letzten Schliff. 
    Ich erzählte ja schon, dass ich mich auf eine Selbstveröffentlichung vorbereitete, und meine Idee war, diese durch ein Browserspiel bekannt zu machen – schließlich bin ich Programmierer. Daher war ich mit dem Spiel schon recht weit fortgeschritten, als Koios anbiss. 

    Der Verleger fand die Idee gut, also habe ich sie weiterverfolgt. 

    Mittlerweile ist das Spiel in der Beta spielbar, wer Interesse hat: http://www.nuareth.de
     
  2. Welche Genre lesen Sie bevorzugt? Möchten Sie auch mal in anderen Genres veröffentlichen?

    Ich lese auch viel Fantasy (am liebsten klassisch mit mittelalterlicher Welt, Monstern usw), aber auch gern Thriller oder mal einen Krimi. 

    Tatsächlich würde ich auch gern mal in diesen Genres schreiben, allerdings kommen sie meinem Adhoc-Ansatz nicht entgegen. 
    Gerade bei Krimis muss man sich ja vorher genau überlegen, welche Beweise die Ermittler finden, welche Verdächtigen es gibt, wie sie entlastet werden und wie die Indizienkette schließlich zum Täter führt. 

    Ich erzähle mir die Geschichten aber beim Schreiben selbst, oft nehmen sie so eine ganz unvorhergesehene Wendung. So könnte ich bei Krimis sicher nicht arbeiten. Aber eine Thrilleridee habe ich im Kopf, vielleicht irgendwann einmal.

    Neben der Paladin-Trilogie habe ich aber auch schon zwei Kinderbücher fertiggestellt, die in unserer Welt spielen, aber auch die sind sehr phantastisch angehaucht.

  3. Welches sind Ihre schriftstellerischen Vorbilder / Lieblingsautoren / Lieblingsbücher?
    Da gibt es viele.
    Carlos Ruiz Zafon (Der Schatten des Windes) oder Patrick Rothfuss (Der Name des Windes) bewundere ich für ihren Umgang mit Worten und die Atmosphäre, die sie damit schaffen. 
    Bei Andrzej Sapkowsi (Hexer Geralt Saga) schätze ich die sehr real wirkende Weltschöpfung und bei Joe Abercrombie (Klingen-Saga) mag ich die feine Zeichnung der Charaktere – ach, es gibt noch viele andere, die ich nennen könnte.
  1. Woher beziehen Sie Ihre Inspiration für Ihre Kurzgeschichten und Romane? Woher holen Sie die Ideen für Ihre Charaktere?
    Oft aus Filmen oder auch Büchern. Dinge, die dort nur am Rand eine Rolle spielen, aus denen sich aber bei mir schnell ein „Da könnte man doch dies uns jenes, und dann ...“ entwickelt. 
    Da ich sehr viele Filme gucke, ist das aber auch ein steter Kampf um Selbstdisziplin, damit ich mich nicht zu sehr für die neue Idee begeistere, sondern erstmal das weiterschreibe, was ich begonnen habe und die neue Idee nur kurz skizziert irgendwo ablege.


Eine Leseprobe zu 
"Das Schicksal der Paladine - Verschollen" gibt es hier:




Den Trailer zum Buch hier: 


http://www.youtube.com/watch?v=KYIN455vn10