und andere phantastische Geschichten:

Klassische Fantasy, Urban und Dark - zuweilen mit einem Spritzer Horror oder Mystery

Über die Irrungen und Wirrungen beim Schreiben - Schreib- und Bücherblog
von Ivy S. Ripley und Marc Pole

Zum Entstehen von phantastischen Romanen und Kurzgeschichten


17/07/2012

Rezension zu 'Morbus Dei: Inferno' von Bastian Zach und Matthias Bauer

Bastian Zach
geboren 1973 in Leoben, ist selbständiger Grafik Designer, Schnitt- und Synchronregisseur. 

Matthias Bauer 
Jahrgang 1973, aus Lienz, studierte Geschichte/ Volkskunde. Tätigkeiten im Verlagsbereich und in der Erwachsenenbildung.



Das Cover gefällt mir schon mal sehr gut: 
sechs von sechs möglichen Punkten der Poleschen Skala


Morbus Dei: Inferno“ 

Zuerst zitiere ich den Klappentext:
A.D. 1704:
Johann und Elisabeth sind aus ihrem Dorf nach Wien geflohen und glauben sich in Sicherheit. Da bricht auf einmal eine rätselhafte Krankheit aus und macht die alte Kaiserstadt zur Todesfalle, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt ...    

Teil Eins, bereits im Jahre 2010 mit dem Untertitel 'Die Ankunft' bei Haymon(tb) erschienen, war zugleich das Debüt der beiden Autoren. 

Diesen Teil des historischen Thrillers um Johann und Elisabeth hatte ich zwar leider verpasst, doch dies tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Die Autoren Zach und Bauer erzählen in flottem, fesselnden Stil, die historischen Hintergründe sind hervorragend recherchiert, behindern aber nicht den Lesefluss. Im Gegenteil.
Ab dem ersten Kapitel wird Spannung aufgebaut, die Charaktere sind gut ausgearbeitet.
Hat man einmal mit dem Lesen begonnen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Mir persönlich gefällt der Erzählstil der Autoren sehr gut. Ich muss nicht jedes blutige Ereignis und jedes Folterszenario bis ins letzte, ekelhafte Detail ausgewalzt lesen – die Art, wie Zach und Bauer mit Andeutungen arbeiten, nicht jede Frage sofort beantworten, liest sich wunderbar. 
Was die Autoren dem Leser mitteilen möchten, wird auch so deutlich – und man erhält trotzdem genügend Freiraum für seine eigenen Gedanken.
Tja, und jetzt sitze ich hier und warte auf den Folgeband …

Mein Fazit:
Fünf von sechs möglichen Punkten der Poleschen Skala   

08/07/2012

Ein Omen - von Kriegern und Krähen


Ein grauer Himmel, von Wolken bedeckt -

eine Krähe schreit, 

eine junge Frau, die erschrocken in der Sekunde aufblickt,
in der die Krähe sich in die Lüfte erhebt ...

- passend zum Thema Krieger, Schlachten, Schwerter, Helden und kreuzende Klingen ...


Zugegeben, so jung bin ich nun (leider ;) doch nicht mehr ...
die Krähe aber saß auf dem Dachfirst nahe dem Fenster meines Arbeitszimmers und schrie in dem Augenblick, in dem ich das Ende meiner Kurzgeschichte für die nächste Ausschreibung mit dem Thema 'Krieger' überarbeitete.

Ob dies ein gutes Omen oder ein schlechtes Zeichen ist?
Dies bleibt abzuwarten ...

Am Samstag Abend bereits ging meine Kurzgeschichte mit dem Titel 'Keine Gefangenen!' raus an den Verlag 'T'.

Die Bestätigung, dass mein Beitrag eingetroffen ist, habe ich auch schon erhalten - das empfinde ich als ein gutes Zeichen. Auch in der Hinsicht, dass bei diesem Verlag nicht ein solches Chaos herrscht wie bei einem anderen, bei dem ich - es ist schon eine Weile her - eine Kurzgeschichte eingereicht hatte. (Eine Absage habe ich bis heute nicht erhalten, erwarte inzwischen auch keine mehr).


Nun heißt es Finger kreuzen, geduldig sein und auf Mitteilung zu warten, ob Baljan in die Anthologie aufgenommen wird. 


Eine Rezension zu 'Morbus Dei: Inferno' von den Autoren Zach und Bauer habe ich mir noch vorgenommen und 'Der letzte Wunsch' von Andrzej Sapkowski wartet auch schon und ich weiß nicht, wie lange ich diesem Buch noch widerstehen kann ( verflucht sei ein gewisser Mann, der mir dieses zum letzten Autorentreffen als Geschenk mitbrachte - muss wohl ein Ablenkungsmanöver sein, um mich vom Schreiben abzuhalten...   ;)

Anschließend werde ich mich wieder der Überarbeitung des 'Einen' widmen.