und andere phantastische Geschichten:

Klassische Fantasy, Urban und Dark - zuweilen mit einem Spritzer Horror oder Mystery

Über die Irrungen und Wirrungen beim Schreiben - Schreib- und Bücherblog
von Ivy S. Ripley und Marc Pole

Zum Entstehen von phantastischen Romanen und Kurzgeschichten


17/12/2012

Adventstürchen geöffnet

Das Adventskalender-Türchen zu meiner phantastischen Weihnachtsgeschichte ist inzwischen geöffnet:

schaut hier:  Stürmische Nacht

( http://www.netnovela.de/autoren/ivy-s-ripley )


Das gratis eBook dazu ist auch bereits erhältlich:   Netnovela

( http://www.netnovela.de/ebook/phantastische-weihnachten#.UM83Svnft0w )


Ich finde es klasse von Netnovela, dass jede Kurzgeschichte ihr eigenes Titelbild erhalten hat.   

Sehr gefreut habe ich mich über die Kommentare zu meiner Geschichte, dass K. W. die 'Wilde Horde' erkannte und dass M. K. sich eine Fortsetzung wünscht - worüber ich definitiv nachdenken werde, versprochen ! 

Zur Zeit haben andere Projekte erst einmal Vorrang - doch wer weiß, vielleicht im Dezember nächsten Jahres?
Wenn es soweit ist, gebe ich euch Bescheid - wie immer hier auf diesem Blog. 

Ebenso freue ich mich natürlich über all die 'Likes' via Facebook, Twitter und Google Plus  :D 


Ich wünsche euch ein phantastisches Lesevergnügen ! 


Eure

Ivy S. Ripley 








04/12/2012

we are published veröffentlicht

After a really bad start into the day - don't ask, but I need a craftsman again ...
I received the following information:

published!

Ivy S. Ripley (one of my names as author ;) and her short story "Stürmische Nacht" (~ Stormy Night) is published in the 'Phantastische Weihnachtsanthologie' (- Fantastic Christmas Anthology -) of Netnovela in collaboration with SpecFlash!

Woooohooo!  -  I'm dancing and glowing  :D 

Have a look here (in German language):
http://www.netnovela.de/das-letzte-wort/the-winners-are

Until December, the 24th Netnovela will publish every day a short story and soon the eBook with all Christmas stories!
An fantastic Advent calendar (better than chocolate ;)

Cheers! 
Thanks a lot to Marc - my (very critical) test reader number one!   


*      *      *       


Nach einem wirklich schlechten Start in den Tag - fragt nicht, nur so viel: ich brauche schon wieder einen Handwerker ...
erreichte mich die folgende Nachricht:

veröffentlicht!

Ivy S. Ripley (einer meiner Autorennamen;) gehört mit ihrer Kurzgeschichte "Stürmische Nacht" zu den Gewinnern und ist veröffentlicht in der 'Phantastischen Weihnachtsanthologie' von Netnovela in Zusammenarbeit mit SpecFlash!

Wuuuhuuu! Ich glühe ...  
*sing/ freu/ hüpf/ tanz*

Schaut hier: 
http://www.netnovela.de/das-letzte-wort/the-winners-are 

Bis einschließlich zum 24.12. wird bei Netnovela jeden Tag eine Geschichte veröffentlicht und in wenigen Tagen erscheint das eBook mit allen Weihnachtsgeschichten. Ein absolut fantastischer Adventskalender (und um einiges besser als Schokolade ;)

An dieser Stelle noch mal ein Riesendankeschön an Marc, meinen (sehr kritischen) Betaleser Nummer Eins ! 

Cheers !

Yours / Eure

Ivy S. Ripley 




20/11/2012

Zwischenbilanz NaNoWriMo 2012

Was den sogenannten word count, die Wortanzahl, betrifft, liege ich beim Nano 2012 bisher nicht so gut im Rennen.

Allerdings bin ich in den diesjährigen Nano auch als Rebellin gestartet, und für mich heißt es zur Zeit hauptsächlich Überarbeiten.
Da ist es logisch, das die Wortzahlen nicht in die Höhe bzw. ins Grüne schnellen - es stockt zwischendurch immer wieder, wenn ich etwas nachschlagen oder überdenken muss. Ebenso die Szenen oder auch mal ein ganzes Kapitel, an denen nichts oder kaum etwas geändert werden muss, schlagen sich nicht im word count nieder, diese zähle ich nicht. Nur bei den Szenen, die so stark umgebaut werden, dass ich sie de facto neu schreibe oden bei denen, die völlig neu hinzugefügt werden - dort kann ich Wörter 'sammeln'.

Dies kann auf der anderen Seite natürlich auch bedeuten, dass ich den Nano bzw. die 50k dieses Jahr 'nicht schaffe'.
Für mich persönlich ist dies nicht so schlimm, denn den Effekt, den ich mir vom Nano erhofft hatte, den kann ich auch in diesem Monat spüren. Gerade im November, dem Monat, in dem die Tage immer kürzer werden und es immer dunkler wird, da braucht man vermehrten Ansporn, um durch zu halten, weiter zu machen, dran zu bleiben - kurz gesagt, nicht hin zu schmeißen und auf zu geben.

Und gerade dafür ist der Nano für mich genial, immer wieder - egal ob ich die 50k und somit die Gewinnerplakette dieses Jahr holen kann oder nicht.
Ich sitze am Schreibtisch, ich arbeite, ich überarbeite den Roman  - und nur das ist für mich wichtig.  


Zu 'Baljan': 
unsere (ich sage oder schreibe wahrscheinlich meistens uns, da Marc mein Betaleser Nummer Eins ist und oft Einfluss auf die Geschichten hat) Kurzgeschichte um einen Krieger, wurde leider nicht für die Anthologie gewählt.

Natürlich kann man nicht erwarten, dass der Verlag, sobald eine gewisse Anzahl an Einsendungen überschritten wurde, jedem einzelnen Feedback gibt, das ist mengenmäßig einfach nicht zu schaffen.  Ganz ähnlich wie bei anderen Bewerbungen.

Doch ab und zu wüsste man oder frau ja doch gerne genauer, warum die Geschichte nicht ausgewählt worden ist:
lag es vielleicht an der 'Message' unserer Geschichte (welche am Ende klar und eindeutig war: das Krieg immer sch... ist - ergo: 'Nie wieder Krieg!') oder eher am Setting (bei Baljan ein Mix aus Low- und Highfantasy), sind vielleicht ein paar der Namen oder Begriffe als nicht passend erachtet worden oder ... oder doch die Qualität?

Wobei ich mich diesbezüglich inzwischen lockerer mache, da mir schon von zwei anderen Stellen bestätigt worden ist, dass ich schreiben 'kann' - das habe ich sogar schriftlich.
*strahl* 
Selbstverständlich fließt es leichter und schneller, wenn mir das Thema liegt ... und manchmal muss ich mich einfach mehr trauen, es 'raus lassen'.

Wenn auch - nicht anders als beim Reiten oder beim Erlernen einer Kampfkunst, einer neuen Sprache - man nie 'fertig' ist; man kann sich immer noch verbessern, dies oder jenes perfektionieren, verfeinern etc. pp.   

Oder, um meinen Faden wieder auf zu nehmen, auch immer eine Möglichkeit, die Geschichte passte nicht gut genug zu den anderen ... und wir sind natürlich immer noch sogenannte "No names", welche sich als Zugpferde fürs Marketing nun mal nicht eignen ... 
den wahren Grund werden wir wohl niemals erfahren.

Summa summarum heißt es nun: einfach weiter machen, wie in vielen anderen Branchen auch.

Vorteil für Baljan bzw. für uns:
die Geschichte ist jetzt endlich wieder frei und kann für andere Zwecke eingesetzt werden. Ob nun für Plan B oder doch eher Plan C - das muss ich mit Marc noch ausdiskutieren  ;)


Ansonsten gilt wie immer zwischendurch:
je stiller es auf unseren Blogs ist, desto intensiver arbeiten wir hinter den Kulissen, um unsere diversen Projekte weiter voran zu treiben.

Ich muss mich jetzt dringend wieder dem Nano und dem Überarbeiten widmen, bevor meine Zahlen noch weiter absinken ...
viel zu tun ...

bis bald wieder!
Eure Ivy 

Mood: nachdenklich 

27/10/2012

NaNoWriMo 2012

Klar bin ich wieder dabei - dabei sein ist schließlich alles, egal ob bei einem Marathon (Laufen, also die Beine bewegen, ne? ;) oder bei unserem jährlichen Schreibmarathon.

Wer noch nicht weiß, um was es geht, schaut am besten mal hier:

www.nanowrimo.org

Dieses Jahr muss ich allerdings eine kleine Einschränkung vermelden.

Da ich gerade mitten in einem mir persönlich sehr wichtigen Projekt stecke, genauer gesagt in der Überarbeitung und teilweisen Umgestaltung dieses Projektes, werde ich beim Nano 2012 nicht mit einer neuen Geschichte mitmachen, sondern weiter überarbeiten - bis ich endlich ein offizielles 'Ende' darunter setzen kann und auch mit dieser überarbeiteten Fassung zufrieden bin.

'Halt! Stop!' werden jetzt vielleicht einige von euch schreien und sagen, dies sei geschummelt und entspräche nicht den Regeln des Nano.

Hm, bin ich froh, dass die Veranstalter des Nano für uns - ich muss mich dann den sogenannten 'Rebellen' zuordnen - sogar einen eigenen Bereich geschaffen haben. Und dort werde ich für den Nano 2012 hinziehen und mich unter 'meinesgleichen' begeben. Denn ich bin mitnichten die einzige, die den "Drive" des Nano zum Überarbeiten oder für ein anderes Projekt, welches nicht exakt den Regeln entspricht, nutzen will ... und wird.

So, liebe Wrimos oder Naniten oder ... - wie auch immer wir uns nennen mögen - für dieses Jahr gehe ich brav in mein 'Rebelleneckchen' und arbeite dort weiter an Caraelor.

Nächstes Jahr, zum Nano 2013, werde ich wieder dabei sein:
mit einem neuen Projekt, zu dem auch bereits eine Figur an meine Tür geklopft hat und mitmachen will - wenn ich auch noch keinen blassen Schimmer von ihrer genauen Story oder einem Plot habe ... doch das ist im Nano ja bekanntlich kein Problem.
Und bis November 2013 habe ich auch noch jede Menge Zeit zum Planen und Ideen sammeln ...  und ihr ein paar ihrer Geheimnisse ab zu luchsen... 
und dann wieder 'richtig' Nano. 

Bis dahin: have fun - habt Spaß!

Ich kann diesen November ja nun entspannter angehen ;)
oder vielleicht auch nicht *auf meinen to do-Stapel schiel*

Also, ran an die Tasten, laden und sch... ich meine schreiben und überarbeiten!

Offizieller Startschuss ist am 1. November !
  
   

16/10/2012

BuCon 2012


Frisch zurück von der BuCon (eigentlich Buchmesse Convent 27, doch jeder sagt BuCon ;)
voller Eindrücke und aufgeladen mit Energie und Kreativität, setzte ich mich am Sonntag erst einmal an die Überarbeitung einer bereits zuvor entstandenen Kurzgeschichte und sandte diese noch am gleichen Tag raus.

Dies liebe ich ebenso an der BuCon wie das Wiedersehen mit Freunden und SchreibkollegInnen, Treffen und Kennenlernen von jenen, die man bisher leider nur aus dem Internet und diversen Schreibforen kannte sowie die zahlreichen Lesungen namhafter und noch relativ junger Autoren.

Diese goldene Mischung macht die besondere Atmosphäre der BuCon aus - ein ganz großes Lob an dieser Stelle an das Organisationsteam, weiter so!
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Doch jetzt möchte ich euch erst einmal ein paar Impressionen von der BuCon 2012 zeigen.
Meine Kamera bzw. ihr Blitz hat es zwar leider nicht immer geschafft, besonders im Hauptsaal war es relativ dunkel, weshalb einige der Fotos nichts geworden sind.

Doch seht selbst:





Tom Daut an seinem Stand



 

Die Damen der Verlage Machandel und Mondwolf
an ihren Ständen

(was hat es mich hier in den Fingern gejuckt - 
zum Glück gibt es das gute Internet und die Möglichkeit,
bei diesen beiden Verlagen via Internet zu bestellen ... 
und bald ist ja Weihnachten  ;)  
*Wunschzettel schreib*



 

Ben B. Black 
liest aus "Verlorene Hoffnung" 
der deutschen Horrorreihe "Armageddon, die Suche nach Eden" 

zuvor las 
Uwe Post 
aus "2012 T minus Null" 
Begedia-Verlag



 

Die Brüder Tom und Stephan 
lasen als T. S. Orgel 
aus "Orks vs. Zwerge" 


Unter anderem lasen die folgenden AutorInnen auf der BuCon: 

Aileen P. Roberts las aus "Der Feenturm" 
Marco Reuther aus "Halana und der Turm des Schwarzen Herzogs" 
Andy Schnell aus "Die Siegel-Chroniken 1 - Tage des Niedergangs" 
Florian Don-Schauen aus "Das Drachenei des Professor Doktor Fuhlrott" 
Oliver Plaschka und Freunde präsentierten Kurzgeschichten und Novellen aus viktorinischen Tagen 
Kai Meyer stellte sein Buch "Die Gebannte - die Alchimistin III" vor 
Die Apokalyptischen Schreiber lasen vom Weltuntergang 
Christoph Hardebusch las aus "Der Krieg der Trolle" 
Laura Jane Arnold stellte ihr Buch "Das Amulett der Seelentropfen" vor 
Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser lasen aus den "Geheimnisvollen Bibliotheken, Alfred Wallon begegnete dem Fluch des Colorado River und Mark Staats las aus "Aufstieg einer Heldin" 
und Bernd Perplies aus "Flammen über Arcadion"

 
 
 

Der Verlagsstand des 
"Bissigen Verlegers" Torsten Low 
sowie 
der "Jüngsten Verlegerin Deutschlands" 



 

Tom Finn las aus 
"Der silberne Traum" 



Ebenfalls stellten die folgenden AutorInnen ihre Werke vor: 

Gesa Schwartz: "Grim - Die Flamme der Nacht" 
Eevie Demirtel und Marco Findeisen:" Best of Khunchomer Pfeffer" 
Markus Heitz: "Oneiros - Tödlicher Fluch" 
Die Geschichtenweber 
Artur Rümmler: "2040 - Im Visier der Macht" 
"Der Falke von Aryn" von Richard Schwartz 
und Bernhard Hennen: "Die Rückkehr in die atemberaubende Welt der Elfen" 

Es gab ein offizielles Perry Rhodan-Verlagspanel 

und


 

die Hörbuch-Live-Lesung
"Die Sinistra" 
von Tom Daut



Ebenso auf der BuCon anzutreffen waren - wenn auch leider ohne Lesung
*wedel mit einem kleinen Zaunpfahl in alle möglichen Richtungen*
die AutorInnen:

Anika Beer/ Franka Rubus, Jörg Benne, Isabella Benz, Nadine Boos, Markus Heitkamp, Serena Hirano, Michèle Jehs, Ann-Kathrin Karschnick, Helen B. Kraft, Stefanie Mühlsteph, Hanna Nolden, Anja Rekeszus, Katharina Seck, und Sabrina Zelezny

  












Abends fand die Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises 2012 statt
und anschließend traten zum Ausklang einer wundervollen Veranstaltung John, Maite und Band "Elfenthal" auf die Bühne.


Mehr Informationen findet ihr wie immer hier:
www.buchmessecon.info  und unter www.facebook.com/BuchmesseConvent 


Bis zur BuCon im Oktober nächsten Jahres!
Ich freue mich schon auf euch! 


23/09/2012

Rezension zu "Das Schicksal der Paladine - Verschollen" von Jörg Benne

Ein Interview mit dem Autor Jörg Benne findet ihr hier      

Rezension zu dem Roman "Das Schicksal der Paladine - Verschollen (Band 1) von Jörg Benne:

Zuerst einmal der Klappentext:

Der junge Tristan muss durch ein Weltentor von der Erde in die fremde Welt Nuareth aufbrechen, um seinen Vater zu finden. Der wacht dort als Paladin über Recht und Ordnung, ist aber mit seinen Gefährten seit einiger Zeit spurlos verschwunden. Die Zeit drängt, denn Tristans Schwester liegt nach einem Unfall im Koma. Nur ein erfahrener Paladin kann sie vielleicht noch retten. 
Eine fantastische Welt voller Abenteuer, fremder Kreaturen und unbekannter Gefahren erwartet den Jungen auf seiner Suche.
 




Das Cover von 
'Das Schicksal der Paladine - Verschollen' (Band 1)
gefällt mir gut. 
Wir sehen wie eine Gestalt
(wenn auch sehr undeutlich dargestellt) 
mit einer Leuchtkugel, demnach wohl ein Paladin, 
in eine Höhle oder einen Tunnel  vordringt ...
das Cover macht neugierig 
und es nimmt Bezug zu der Geschichte  - 
 so soll es sein. 
Daher fünf von
sechs möglichen Punkten der Poleschen Skala



Zum Inhalt:
Gleich vorweg, ich möchte euch nicht die Neugierde verderben, in dem ich zuviel von der Geschichte verrate. Meiner Meinung nach ist der Klappentext so gut gewählt, dass er dem Leser das Wichtigste mitteilt. Eine Inhaltsangabe - meines Erachtens auch nicht die Aufgabe einer Rezension - werde ich hier nicht veröffentlichen, dies würde die Spannung von Tristans Erlebnissen nehmen.

Ich möchte euch an dieser Stelle erzählen, was mir an der Geschichte gefällt und was nicht.

Beginnen wir mit dem Magiesystem - immer ein spannender Faktor in einem Fantasy-Buch:   
meines Wissens ist dies ein völlig neuartiges Magiesystem, zumindest habe ich noch von keinem vergleichbaren gelesen (falls dies nicht der Fall sein sollte, lasse ich mich gern eines besseren belehren - die Kommentare stehen zu eurer Verfügung ;)
Erst auf Nuareth erlebt Tristan, ein Junge von 16 Jahren, eine Veränderung, welche seine magischen Fähigkeiten zutage treten lassen und muss lernen, diese zu meistern. 

Neben altbekannten Kreaturen wie Ogern, Wolfsmenschen und Drachen lernen wir auf Nuareth neue, andersartige Wesen kennen, wie zum Beispiel die Vanamiri und ihre Del-Sari, Nobos und weitere Geschöpfe.
Jörg Benne führt uns mit Tristan in eine andere Welt, die teilweise Ähnlichkeiten zur Erde aufweist, doch mit einigen Überraschungen aufwartet.

Besonders gefallen an diesem Band hat mir die Darstellung des jungen, werdenden Paladin. Tristan ist nicht der geborene Held oder Krieger, der von Geburt an alle notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzt. Sondern der Leser darf miterleben und erfahren, dass Tristan nicht nur zuhause auf der Erde, sondern auch in Nuareth erst einmal seinen Platz bei den Paladinen finden und sich beweisen muss. Er muss anfangs noch viel lernen, unter anderem auch, wie man mit einem Schwert umgeht, Erfahrungen sammeln und in seine Rolle als Paladin erst hineinwachsen. Seine Fähigkeiten als Paladin sind somit auch eine Folge von Unterricht, Üben und Training und nicht einfach 'schwupps' auf einmal da, was mir persönlich bei einigen der vielen amerikanischen Superhelden immer unangenehm aufstößt. 
Tristan braucht zu Anfang Hilfe, er darf sie suchen und erhält sie auch. 

Ebenso erfahren wir, dass der Junge auch auf der Erde mit so manchen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte sowie von den Problemen zwischen seinen Eltern und in der Vater-Sohn-Beziehung. 

Tristan wird sich in Nuareth verlieben... und wir erfahren, wie er damit umgeht.  
Besonders gefallen hat mir ebenfalls, dass die männlichen Figuren und insbesondere Tristan in diesem Buch Gefühle und auch ihre Befürchtungen und Ängste zeigen dürfen (auch wenn ihnen dies meist unangenehm ist). Endlich mal ein Buch, in dem nicht wie so oft die Version "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" gepredigt wird. Das sogenannte starke Geschlecht darf ebenso zittern, sich fürchten und sogar mal Tränen verlieren wie die weiblichen Figuren. Tristan darf Schwäche zeigen und damit menschlich sein.   


Die Sprache Jörg Bennes überzeugt, das Buch lässt sich gut lesen, wie es bei einem All Ager sein sollte. Doch erfreulicherweise ist das Sprachniveau nicht so einfach gehalten wie bei einem Kinder/Jugendbuch, es sind genügend Anforderungen vorhanden. 
Von Schreibstil und Inhalt her empfehle ich das Buch ab (ca.) 12/13 Jahren. 

Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Abenteuer, daher: 





Fünf von sechs möglichen Punkten der Poleschen Skala

Einen Punkt Abzug für diesen Band, da mir persönlich das Geschlechterverhältnis nicht ausgewogen erscheint.
Frauen kommen in diesem Buch mehr am Rande vor, die wichtigen Schlüsselpositionen, egal bei welchem Volk oder Kreaturen, sind meist von männlichen Wesen besetzt.

Für die Folgebände wünsche ich mir persönlich mehr und insbesondere mehr starke Frauenfiguren - zumal der Roman meines Erachtens kein Spiegel einer mitteralterlichen Gesellschaft sein soll, sondern oft und deutlich Bezug zu unserer heutigen Gesellschaft (Europas) in unserem Jahrhundert nimmt. 


P.S.: mein Exemplar hatte ich direkt beim Verlag bestellt und nach nur wenigen Tagen im Briefkasten gehabt. All diejenigen, die dieses Buch erwerben möchten, empfehle ich sich direkt an den Koios Verlag zu wenden oder an ihre Buchhandlung des Vertrauens, sollten die großen Anbieter im Internet es bis dahin immer noch nicht freigeschaltet haben.



20/09/2012

Glühen

Eine meiner Kurzgeschichten soll in Bälde veröffentlicht werden - im Dezember.
Zu gegebener Zeit - voraussichtlich Mitte/ Ende November - kann ich euch hoffentlich mehr erzählen.
So glühe ich hier erst einmal in stiller Vorfreude vor mich hin ...

Zu 'Baljan' kann ich leider noch nichts Neues berichten.
Sobald wir Bescheid erhalten, auch dazu mehr - wie immer hier auf diesem Blog.

Und vergesst nicht: bitte weiterhin alle zur Verfügung stehenden Daumen drücken !

Danke euch! Und auch an dieser Stelle noch einmal ein Riesendankeschön an meine edlen Ritter, ich meine Betaleser und Testhörer!
Cheers!  




19/09/2012

Rezension zu 'Der letzte Wunsch' von Andrzej Sapkowski

Der Band 'Der letzte Wunsch' war mein erster Kontakt mit den Figuren und Geschichten von Andrzej Sapkowski und wäre wohl nicht zustande gekommen, wenn ich dieses Buch nicht geschenkt bekommen hätte.

Denn zu dem Cover der Ausgabe von 2012 aus dem Lingen Verlag muss ich sagen: da hättet ihr euch ruhig etwas mehr Mühe geben können, auch wenn Andrzej Sapkowski bereits ein etablierter Autor ist. Bei diesem Cover wäre ich an dem Buch vorbei gelaufen (Foto siehe etwas weiter unten).

Der Schenkende  hat mich auch nicht vom Schreiben abhalten wollen, sondern meinte, da in diesem Band sieben voneinander unabhängige Kurzgeschichten von Andrzej Sapkowski vorgestellt werden, welche nur locker durch eine gemeinsame Rahmenhandlung verbunden sind, eigne sich das Buch gut zum Lesen zwischendurch.

Hm, so dachte ich auch anfangs. Doch nachdem ich dann mal mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen und bin in zwei Tagen durch die Geschichten durchgerauscht ... und habe mich dabei köstlich amüsiert.

Doch hier nun erst einmal der Klappentext:
Der Hexer Geralt von Riva ist ein professioneller Monsterjäger, der rastlos durch die Lande zieht. Gegen Bezahlung nimmt er den Kampf gegen Ungeheuer aller Art auf: Drachen, Vampire und andere dämonische Wesen. Die Menschen fürchten den Hexer und seine übernatürlichen Fähigkeiten - immer wieder gerät er in Konflikte, auch wenn die Menschen seine Hilfe brauchen. Als er eines Tages einen Luftgeist befreit, belegt dieser ihn jedoch mit der quälenden Liebe zur schönen Zauberin Yennefer ...
 





Das Cover gefällt
mir persönlich nicht so sehr,  zu unauffällig,
kein Hingucker und hat mit dem Inhalt m. E. rein gar nichts zu tun.
Meiner Meinung nach hätte sich der Verlag damit
mehr Mühe geben können.
Daher leider nur drei Punkte von sechs möglichen Punkten der Poleschen Skala


Zum Inhalt:
Im 'letzten Wunsch' werden sieben voneinander unabhängige Kurzgeschichten, nur locker von einer Rahmenhandlung und in Form von Erinnerungen des Hexers dargestellt - eignet sich zum Lesen zwischendurch (es sei denn, man kann wie ich, das Buch dann nicht mehr aus den Händen legen ;)

Wir lernen den Hexer selbst und seine Freunde und Helfer sowie Feinde besser kennen, Motive, Sehnsüchte wie Gelüste der einzelnen Charaktere.
Dabei erfährt der Leser mit jeder Geschichte mehr über die Welt, in der der Hexer sich durchschlagen muss, u.a., dass der Mensch sich im Laufe der Jahre immer mehr ausbreitet mit seinen Städten und Siedlungen und die Märchengestalten und Fabelwesen dabei Stück für Stück verdrängt.



Von den Charakteren möchte ich an dieser Stelle nur etwas auf den Hexer selbst eingehen und die anderen Figuren unerwähnt lassen, um dem Leser nicht die Entdeckungsfreude und so manche Überraschung zu nehmen. 

Geralt von Riva wurde als Kind seinen Eltern genommen und zum Hexer herangezogen. Seine Ausbilder, überaus bewandert im Bereich der Alchemie,  verabreichten ihm unter anderem diverse Tränke, um gewisse Mutationen und die Erlangung übermenschlicher Kräfte - nötig für seine zukünftige Arbeit als Hexer und Monsterjäger - einzuleiten. Diese Tränke sind auch die Ursache des ungewöhnlich weißen Haares von Geralt. 
Am Ende seiner Ausbildung nicht nur ein Meister der Magie und Alchemie, sondern auch der Schwertkunst, wandert Geralt durch die Lande auf der Suche nach Ungeheuern und Arbeit. 

Erfreulicherweise ist der Hexer trotz seiner Ausbildung und seines Berufes nicht zu einer willenlosen Tötungsmaschine voller Gleichgültigkeit verkommen, sondern menschlich geblieben, voller (zum Teil versteckter) Emotionen, der stets aufs Neue mit seinem Gewissen und seinen Prinzipien kämpft.

Auf seinen Wanderungen bekommt er immer wieder das Misstrauen und den Hass seiner Mitmenschen zu spüren, die ihm, dem Außenseiter, nicht über den Weg trauen. Auf der Suche nach Arbeit, mittels derer er den Menschen helfen möchte, stößt er jedoch immer wieder auf Korruption, Intrigen und Fremdenfeindlichkeit bis hin zum Rassismus. Trotz all der Miss- und Widerstände, denen er begegnet, bemüht er sich, seinem Ehrencodex und seinen eigenen moralischen Ansprüchen treu zu bleiben.    

Ebenso erfährt der Leser von seiner unerwiderten Liebe zu der Zauberin Yennefer, die sein weiteres Leben entscheidend beeinflusst. 

Jede der Figuren von Andrzej Sapkowski hat ihre eigenen Schwächen und Stärken, Sehnsüchte, Abhängigkeiten und Macken. Niemand entgeht den Höhen und Tiefen des Lebens. 


Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und hält den Leser nicht mit verkünstelten Wortspielen oder ewig langen Schachtelsätzen auf. Das Erzähltempo ist sehr schnell, so dass man schon darauf achten muss, nicht aus Versehen eine interessante der nicht wenigen subtilen Anspielungen zu verpassen.  

Übersetzt wurde dieser Band aus dem polnischen von Erik Simon, der dafür sorgte, dass auch in der deutschen Sprache der Humor des Autors nicht verloren geht.
Und der Humor ist, abgesehen von den nachdenklichen Tönen, das Beste an den Geschichten von Andrzej Sapkowski. Knochentrocken bis düster, mal mitten ins Gesicht, doch oft subtil.
Ebenso sind die vielen Anspielungen oder Umschreibungen der Grimmschen Märchen einfach köstlich sowie die herrlichen Dialoge, die von trockenem Witz und unterschwelligen Anspielungen nur so spritzen.
Mitreißend und unwiderstehlich. 

Fazit:
Auf den ersten Blick mag dieser Band alle möglichen Fantasyklischees wiederholen, doch wer genauer hinschaut und auch zwischen den Zeilen zu lesen vermag, wird freudig überrascht, auch von der Tiefe, die die Geschichten, die Welt und Charaktere Sapkowskis durchdringt.

Eine gelungene Mischung aus spannenden Abenteuern, gewürzt mit trockenem bis düsterem Humor, ausgereiften Charakteren, ungewöhnlichen Wendungen und einer düsteren, doch wohl genau deshalb so realistisch wirkenden Fantasy-Welt.
Hier gibt es kein einfaches, leicht zu konsumierendes schwarz - weiß, keine 'nur gut' - und 'nur böse' Figuren, sondern ein vielschichtiges Grau in Grau, was einen unweigerlich nachdenklich werden lässt.   

Das Wesen des Menschen an sich, seine Angst vor dem Fremden und Unbekannten und seine darauffolgende Reaktionen und Handlungen, bei schwachem Charakter nicht selten in Diskriminierung und Verfolgung des vermeintlich Bösen umschlagend, schimmert in den Geschichten um den Hexer Geralt immer wieder durch.
Was einen unwiederbringlich zu der alles durchdringenden Frage führt:
wer sind die wahren Ungeheuer in unserer Welt?

Sechs von sechs möglichen Punkten der Poleschen Skala

Und wer so seine Schwierigkeiten mit den ungewöhnlich anmutenden Namen der Monster in der Welt des aus Polen stammenden Autors hat, der könnte mal über den Tellerand seines eigenen Landes schauen und sich ein paar der Märchen, alten Mythen und Sagen der anderen Länder und Kulturen unserer Welt zu Gemüte führen und wird überrascht sein, wie viel einem dann wieder bekannt anmutet  ;) und manchmal hilft auch ein bisschen Phantasie.

Ich für meinen Teil würde jetzt am liebsten aufspringen, in eine Bibliothek oder Buchhandlung eilen und mir den nächsten Band um den Hexer Geralt von Riva besorgen und weiter schmöckern.
Doch ich muss jetzt weiter arbeiten, schreiben und korrigieren ...
aber 'danach'  ;)
  



15/09/2012

14 Fragen an Helen B. Kraft, Autorin des Romans 'Höllenjob für einen Dämon'

  
Mit großem Vergnügen möchte ich euch heute die Autorin Helen B. Kraft vorstellen. Ihr Roman "Höllenjob für einen Dämon" wird in Kürze im Machandel Verlag erscheinen. 
Das E-Mail Interview führte Ivy S.: 


  14 Fragen an Helen B. Kraft, Autorin des Romans „Höllenjob für einen Dämon"


1) Frau Kraft, in Kürze wird Ihr Roman „Höllenjob für einen Dämon“ im Machandel Verlag erscheinen. Wie fühlt sich das an?

HBK: Zunächst einmal vielen Dank für das Interview.
Und um Ihre Frage zu beantworten: Einfach großartig. Als ich den Roman rund um Shatan begann, war ich mir noch nicht genau sicher, wohin mich der Roman führen würde. Geplant war ein eher ernster Kontext, zumal die Geschichte viel mit Religion und Glauben zu tun hat. Als ich mich dann entschloss Shatan und seine Herrin Luzifer zu Lieblingsfeinden zu machen, wurde mir rasch klar, dass der Roman nur als Satire funktionieren kann. Deshalb fiel es mir auch nicht allzu schwer, ihn teilweise in der Hölle, auf der Erde zu unserer jetzigen Zeit und im Himmel spielen zu lassen. Der ursprüngliche Plot sah nämlich eine reine erdbezogene Handlung vor. 

2) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und wann haben Sie damit angefangen?

HBK: Eine altbekannte und immer wiederkehrende Frage, ich beantworte sie trotzdem gerne. Meine ältere Schwester hat mich zum Schreiben gebracht. Zunächst als mein Ghostwriter, damals war ich noch im Kindergarten und später als mein Sparringpartner, als ich selbst schreiben konnte. 

3) Warum Fantasy / Phantastik?

HBK: Auch dies verdanke ich meiner Schwester. Sie gab mir schon früh fantastische Werke zu lesen, die mich tief in ihren Bann zogen. Mir war von Anfang an klar, dass meine Romane etwas Märchenhaftes haben müssen, also kam nur Fantasy in Frage. 

4) Woran arbeiten Sie gerade / Was schreiben Sie als Nächstes?

HBK: Ich arbeite derzeit an dem zweiten Band einer voraussichtlich vierteiligen Reihe. Es ist wiederum ein Urban Romantasy und handelt von unmenschlichen Kreaturen, die unter uns in der Erde hausen, aus Feuer bestehen und den Menschen ihr Seelenfeuer rauben, um davon zu leben. Einige zum Schutz der Menschheit auf der Erde angesiedelte Krieger und mächtige Wesen aus der Welt Dhrada sollen "uns" gegen diese Bedrohung verteidigen. Tja, und wenn der Roman beendet ist, starte ich wohl mit Teil III der Reihe.
Genaueres dazu findet man aber auf meinem Blog http://lectura-magica.over-blog.de/ , auf dem ich regelmäßig über Fortschritte, Probleme oder andere schreibrelevante Informationen berichte. 

5) Sie arbeiten nicht hauptberuflich als Schriftstellerin, sondern sind zudem noch Sekretärin. Wie beeinflusst dies Ihre schriftstellerische Tätigkeit ?

HBK: Inhaltlich gar nicht. Als ich anfing, als Sekretärin zu arbeiten, hat sich mein Schreibton ein wenig meiner hauptberuflichen Arbeit angepasst und es hat lange gedauert, bis ich diesen typischen "Beamtenton" wieder ausgemerzt hatte. Mittlerweile hat er keinen Einfluss mehr auf meine Schreibarbeit. Anders dagegen ist der Zeitfaktor zu bewerten. Schreiben braucht Zeit, Ruhe und Muße. Oftmals überkommen mich die besten Ideen morgens unter der Dusche oder abends, wenn ich im Bett liege. Ich bin eigentlich ein Nachtschreiber, aber durch die beruflichen Verpflichtungen musste ich mich damit arrangieren, während der Zugfahrt zum Arbeitsplatz und in jeder sonstigen freien Minute zu schreiben. 

6) Was fasziniert Sie am Schreiben?

HBK: Zum einen ist es für mich eine Art des Stressabbaus. Es gibt nichts über einen nervigen Kollegen, den man in seinen Texten schön zu Mus verarbeiten kann. Aber mal ernsthaft: Schreiben gehört für mich dazu wie atmen, essen, schlafen. Es beeindruckt mich immer wieder, auf welche Ideen Autoren kommen können – nicht nur ich. Wenn es uns gelingt, einem Leser für ein paar Minuten das Gefühl zu geben, sich wohlzufühlen – oder konkreter ausgedrückt – so zu fühlen, wie ich mich damals als Kind oder auch heute noch fühle, dann haben wir Autoren unseren Job gut gemacht. Und das ist das Faszinierende daran. 

7) Welche Genre lesen Sie bevorzugt?

HBK: Neben Fantasy lese ich für mein Leben gerne Thriller. Aber da bin ich eher wählerisch. Weil ich meist schon am Anfang des Romanes weiß, wer der Täter ist, gibt es für mich nur eine Handvoll Autoren, die es schaffen, mich über mehrere hundert Seiten zu fesseln. 

8) Welches sind Ihre schriftstellerischen Vorbilder / Lieblingsautoren / Lieblingsbücher?

HBK: Ein Vorbild habe ich nicht – von meiner Schwester mal abgesehen. Aber Lieblingsautoren und Lieblingsbücher. Beim den Thrillern sind es die Romane von Jeffrey Deaver (Lincoln Rhyme-Reihe) und neuerdings auch von Cody McFadyen. Beim Fantasy gestehe ich, ein Changeling-Fan zu sein. Nalini Singh und ihre Gestaltwandler haben mich süchtig gemacht. Daneben faszinieren mich die Schattenwandler von Jacquelyn Frank (klaro, es sind sexy Dämonen), und die Krieger des Lichts von Pamela Palmer. Man sieht, Urban und Dark Fantasy sind so meine Richtung, wobei ich auch den klassischen Roman wie "Game of Thrones" nicht vor die Tür setzen würde. 

9) Haben Sie eine bestimmte Schreibroutine oder Schreibrituale?

HBK: Nein. Auch diese Frage wurde schon oft gestellt. Ich kann nur sagen, dass ich gerne Musik dabei höre, dann schreibe ich wie in Trance, wobei die Musik auch mit Text sein kann. Hauptsache, sie ist hart und schnell bei Kampfszenen und soft bei Liebesszenen. 

10) Sind Sie eher ein Bauchschreiber oder Planer?

HBK: Angefangen hab ich als Bauchschreiber, aber mittlerweile habe ich die Vorteile des Plottens für mich erkannt. Insbesondere bei Mehrteilern oder bei komplexen Werken wie einem kürzlich von mir fertig gestellten Mystery Thriller, bei denen viel recherchiert werden muss, habe ich mir angewöhnt, vorab eine Art Exposé zu erstellen, damit ich mich nicht ganz verzettele. Hin und wieder nimmt der Roman dann zwar doch eine von mir unerwartete Wendung, aber alles in allem halte ich mich an den Plot. 

11) Was machen Sie bei Schreibblockaden?

HBK: Ich glaube nicht, dass es ein Allheilmittel gegen Schreibblockaden gibt. In erster Linie sollte man Ruhe bewahren und sich zu nichts zwingen, machen worauf man Lust hat und wenn es nicht anders geht, auch mal das Schreiben sein lassen. Ich hatte vor einigen Jahren eine Pause von annähernd vier Jahren, in denen ich nicht schreiben konnte. Es war schrecklich, aber auch lehrreich. Ich weiß seit damals, dass ich mir Zeit lassen muss, wenn es mal hakt und nicht mit der Brechstange versuchen sollte, etwas zu schreiben. Das Ergebnis wären nur noch weiter Blockaden und schlechte Texte. Meist hilft eine dreiwöchige Abstinenz und dann startet man wieder voll durch. 

12) Wenn Ihr Buch verfilmt werden würde, welchen Regisseur würden Sie sich wünschen und welche Schauspieler sollten die Rolle von Shatan und Evangelina aus ihrem Roman „Höllenjob für einen Dämon“ übernehmen?

HBK: Zum Darsteller von Shatan hab ich ganz klare Vorstellungen. Oded Fehr ist das optische Vorbild für meinen sexy Dämon. Weil ich weiß, dass Oded schon in der einen oder anderen Komödie mitgespielt hat, wäre er für die Rolle perfekt. Für Evangelina gibt es kein optisches Vorbild, wobei ich mir durchaus Anne Hathaway für die Rolle vorstellen könnte, wobei sie dafür ein wenig an Gewicht zulegen müsste.
Die Frage nach dem Regisseur hat mir mehr Kopfzerbrechen bereitet. Gore Verbinski (Fluch der Karibik), Jason Reitman (Thank you for Smoking) oder Daniel Barnz (Beastly) würden mir sicher gefallen. Wobei ich Kevin Smith, der bei "Dogma" Regie führte, mit Absicht außen vor lasse, weil die Themen sich sehr ähnlich sind. 

13) Woher beziehen Sie Ihre Inspiration für Ihre Kurzgeschichten und Romane? Woher holen Sie Ideen für Ihre Charaktere?

HBK: Im Prinzip inspiriert mich alles. Die Ideen springen mich an, egal wann, wo oder was ich gerade mache. Die Idee zu "Höllenjob für einen Dämon" kam mir, als ich "Legion" von Scott Charles Stewart sah. Ich fand den Film so höllenschlecht, dass ich unbedingt etwas Besseres schreiben wollte – ob es gelungen ist, mag man bitte selbst beurteilen.
Manchmal ist es aber auch ein Satz in einem Film, einem Buch oder den jemand im Zug fallen lässt, der es bei mir Klicken lässt.
Viele meiner Charaktere haben tatsächlich ein optisches Vorbild (siehe Shatan). In dem Roman, an dem ich gerade arbeite, ist dies beispielsweise Ray Stevens, den einige als Titus Pollo aus der Serie "Rom" kennen. Es fällt mir leichter, reale Gesichter mit meinen fiktiven Figuren in Einklang zu bringen. Und wenn ich dann Szene vorträume, ist es auch ganz praktisch, nicht irgendwen als Bild vor Augen zu haben. Uuups, da hab ich jetzt aber wohl ein bisschen viel verraten. 

14) Gibt es noch etwas, dass Sie den Lesern sagen möchten?

HBK: Außer Danke, dass Sie es geschafft haben, bis hierhin weiterzulesen? Ja. Ich bin ein Kritik-Junkie. Daher würde ich mich über jede Bemerkung freuen – egal ob positiv oder negativ – die man über "Höllenjob für einen Dämon" abgeben möchte. Ich will mich weiterentwickeln und das kann ich nur mit Hilfe meiner Leser.
Oh, und ehe ich das Interview jetzt beende, wollte ich noch kurz dalassen, dass vom 17. September 2012 bis zum 31. Oktober 2012 ein Gewinnspiel zum Roman ansteht. Mehr Infos dazu gibt es auf meinem Blog.

Ich danke für das Gespräch und wünsche Ihnen viel Erfolg! 
Ivy S. Riddle   

20/08/2012

300

 
Nicht ganz - doch 170 Einsendungen zur Krieger-Ausschreibung sind beim Verlag 'T' eingegangen.

Nicht nur quantitativ eine beachtliche Konkurrenz für meinen 'Baljan', sondern bei diesem Verlag auch qualitativ...
bitte weiter Daumen drücken wie auch ich für all meine Mitschreiberlinge die Finger kreuze.

Es bleibt weiter spannend.
Sichtungszeit ca. zwei bis drei Monate (seit Abgabetermin).

Zeit, eine weitere Rezension zu schreiben, vielleicht noch das eine oder andere Interview durch zu führen und weiter an den eigenen Projekten zu basteln.

Es gibt immer viel zu tun.
Packen wir es an  ;)





08/08/2012

Trailer zu "Das Schicksal der Paladine - Verschollen" von Jörg Benne


Nachdem Blogger gestern nicht mehr so wollte wie ich,
heute endlich der Trailer zum Buch:


"Das Schicksal der Paladine - Verschollen" 
von Jörg Benne: 

  

07/08/2012

8 Fragen an Jörg Benne, Autor des Romans "Das Schicksal der Paladine - Verschollen"

Heute möchte ich Euch mit großem Vergnügen den Fantasy-Autor Jörg Benne vorstellen. In Kürze wird sein erster Roman „Das Schicksal der Paladine – Verschollen“ im Koios Verlag erscheinen.
Das E-Mail Interview fuehrte Ivy S. Pole: -->

  1. Herr Benne, in Kürze wird Ihr Fantasy-RomanDas Schicksal der Paladine – Verschollen“ im Koios Verlag erscheinen. 
    Wie fühlt sich das an?

    Es fühlt sich toll an. 
    Nicht nur, weil es die erste Romanveröffentlichung ist, sondern vor allem weil eine große Anzahl Absagen von Agenturen und größeren Verlagen voranging und ich mich eigentlich schon auf eine Selbstveröffentlichung eingestellt hatte. Umso mehr freue ich mich, dass es mit Koios nun doch geklappt hat.

  2. Erzählen Sie uns ein bisschen von dem Roman. Worum geht es, worin hebt er sich von anderen Fantasy-Romanen ab?

    Mein Plan war und ist, nicht für jede meiner Fantasy-Geschichten eine neue Welt zu erschaffen, sondern alle in einer anzusiedeln, die dadurch immer detaillierter und reicher wird. 

    Für den Anfang habe ich mir überlegt: 
    Am besten kannst du den Leser durch die Augen eines Erdenbürgers in diese fremde Welt führen, also habe ich mich für eine Parallelweltgeschichte entschieden. 

    Der sechzehnjährige Tristan stolpert also nichtsahnend in diese fremde Welt, in der sein Vater verschollen ist. Der Leser lernt die Welt also durch seine staunenden Augen kennen.

    Dabei war es mir aber auch wichtig, Tristan nicht im Handumdrehen vom pubertierenden Schüler zum schwertschwingenden Helden zu machen, obwohl er dank besonderer Kräfte eigentlich in diese Rolle gedrängt wird. Statt dessen macht er viele Fehler, benimmt sich oft tollpatschig und ist nicht zuletzt total schockiert, als er das erste Mal in eine Schlacht gerät.

    Ansonsten unterscheidet sich das Werk denke ich noch durch die vielen Eigenkreationen bei den Völkern und Kreaturen, sodass Leser viel Neues erwartet.
  1. Warum setzen Sie in Ihrer Welt überwiegend auf eigene Völker und Kreaturen?

    Ich schreibe vor allem deshalb gern Phantastik, weil ich mir Dinge am liebsten selbst ausdenke, ohne durch die Realität in ein Gerüst gezwängt zu werden. 

    Bei den klassischen Völkern wie Elfen, Zwergen oder Orks ist dieses Gerüst aber mittlerweile auch vorhanden. Durch die Herr der Ringe-Filme und die Völkerromane haben die Leser bei diesen Völkern nicht nur ein Bild vor Augen, sie erwarten auch gewisse Eigenschaften, spitze Ohren, Schönheit und Langlebigkeit z.B. bei den Elfen.
Natürlich könnte ich diese Vorstellungen bewusst ignorieren und einfach eigene Elfen erfinden, aber das würde sicher den einen oder anderen Leser vor den Kopf stoßen. 
Deshalb gibt es bei mir neben bekannten Kreaturen wie Ogern, Gnomen oder Drachen auch die Dashiri, die Vanamiri oder die Gläsernen, um nur einige Beispiele zu nennen.

  1. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und wann haben Sie damit angefangen?

    Das Schreiben kam zu mir. 
    Als ich es in der Grundschule lernte, fing ich gleich an, Geschichten zu schreiben. Ich weiß noch, wie eine Pumuckl-Story von mir in der 2. Klasse vorgelesen wurde – allerdings musste meine Mutter mein Gekrakel vorher abtippen, damit meine Lehrerin es auch lesen konnte. :) Das Schreiben wurde mir wohl einfach in die Wiege gelegt.

    In der Jugend habe ich mich dann mehr für die Entwicklung von Computerspielen begeistert, blieb aber auch hier dem Geschichten-Erzählen ja eigentlich treu, nur mit einem anderen Medium.
  1. Woran arbeiten Sie gerade? Was schreiben Sie als Nächstes?
    Neben einer zweiten Trilogie, die in Nuareth angesiedelt ist (diesmal ohne Erdenbürger), gebe ich auch gerade dem Browserspiel zur Welt den letzten Schliff. 
    Ich erzählte ja schon, dass ich mich auf eine Selbstveröffentlichung vorbereitete, und meine Idee war, diese durch ein Browserspiel bekannt zu machen – schließlich bin ich Programmierer. Daher war ich mit dem Spiel schon recht weit fortgeschritten, als Koios anbiss. 

    Der Verleger fand die Idee gut, also habe ich sie weiterverfolgt. 

    Mittlerweile ist das Spiel in der Beta spielbar, wer Interesse hat: http://www.nuareth.de
     
  2. Welche Genre lesen Sie bevorzugt? Möchten Sie auch mal in anderen Genres veröffentlichen?

    Ich lese auch viel Fantasy (am liebsten klassisch mit mittelalterlicher Welt, Monstern usw), aber auch gern Thriller oder mal einen Krimi. 

    Tatsächlich würde ich auch gern mal in diesen Genres schreiben, allerdings kommen sie meinem Adhoc-Ansatz nicht entgegen. 
    Gerade bei Krimis muss man sich ja vorher genau überlegen, welche Beweise die Ermittler finden, welche Verdächtigen es gibt, wie sie entlastet werden und wie die Indizienkette schließlich zum Täter führt. 

    Ich erzähle mir die Geschichten aber beim Schreiben selbst, oft nehmen sie so eine ganz unvorhergesehene Wendung. So könnte ich bei Krimis sicher nicht arbeiten. Aber eine Thrilleridee habe ich im Kopf, vielleicht irgendwann einmal.

    Neben der Paladin-Trilogie habe ich aber auch schon zwei Kinderbücher fertiggestellt, die in unserer Welt spielen, aber auch die sind sehr phantastisch angehaucht.

  3. Welches sind Ihre schriftstellerischen Vorbilder / Lieblingsautoren / Lieblingsbücher?
    Da gibt es viele.
    Carlos Ruiz Zafon (Der Schatten des Windes) oder Patrick Rothfuss (Der Name des Windes) bewundere ich für ihren Umgang mit Worten und die Atmosphäre, die sie damit schaffen. 
    Bei Andrzej Sapkowsi (Hexer Geralt Saga) schätze ich die sehr real wirkende Weltschöpfung und bei Joe Abercrombie (Klingen-Saga) mag ich die feine Zeichnung der Charaktere – ach, es gibt noch viele andere, die ich nennen könnte.
  1. Woher beziehen Sie Ihre Inspiration für Ihre Kurzgeschichten und Romane? Woher holen Sie die Ideen für Ihre Charaktere?
    Oft aus Filmen oder auch Büchern. Dinge, die dort nur am Rand eine Rolle spielen, aus denen sich aber bei mir schnell ein „Da könnte man doch dies uns jenes, und dann ...“ entwickelt. 
    Da ich sehr viele Filme gucke, ist das aber auch ein steter Kampf um Selbstdisziplin, damit ich mich nicht zu sehr für die neue Idee begeistere, sondern erstmal das weiterschreibe, was ich begonnen habe und die neue Idee nur kurz skizziert irgendwo ablege.


Eine Leseprobe zu 
"Das Schicksal der Paladine - Verschollen" gibt es hier:




Den Trailer zum Buch hier: 


http://www.youtube.com/watch?v=KYIN455vn10


17/07/2012

Rezension zu 'Morbus Dei: Inferno' von Bastian Zach und Matthias Bauer

Bastian Zach
geboren 1973 in Leoben, ist selbständiger Grafik Designer, Schnitt- und Synchronregisseur. 

Matthias Bauer 
Jahrgang 1973, aus Lienz, studierte Geschichte/ Volkskunde. Tätigkeiten im Verlagsbereich und in der Erwachsenenbildung.



Das Cover gefällt mir schon mal sehr gut: 
sechs von sechs möglichen Punkten der Poleschen Skala


Morbus Dei: Inferno“ 

Zuerst zitiere ich den Klappentext:
A.D. 1704:
Johann und Elisabeth sind aus ihrem Dorf nach Wien geflohen und glauben sich in Sicherheit. Da bricht auf einmal eine rätselhafte Krankheit aus und macht die alte Kaiserstadt zur Todesfalle, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt ...    

Teil Eins, bereits im Jahre 2010 mit dem Untertitel 'Die Ankunft' bei Haymon(tb) erschienen, war zugleich das Debüt der beiden Autoren. 

Diesen Teil des historischen Thrillers um Johann und Elisabeth hatte ich zwar leider verpasst, doch dies tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Die Autoren Zach und Bauer erzählen in flottem, fesselnden Stil, die historischen Hintergründe sind hervorragend recherchiert, behindern aber nicht den Lesefluss. Im Gegenteil.
Ab dem ersten Kapitel wird Spannung aufgebaut, die Charaktere sind gut ausgearbeitet.
Hat man einmal mit dem Lesen begonnen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Mir persönlich gefällt der Erzählstil der Autoren sehr gut. Ich muss nicht jedes blutige Ereignis und jedes Folterszenario bis ins letzte, ekelhafte Detail ausgewalzt lesen – die Art, wie Zach und Bauer mit Andeutungen arbeiten, nicht jede Frage sofort beantworten, liest sich wunderbar. 
Was die Autoren dem Leser mitteilen möchten, wird auch so deutlich – und man erhält trotzdem genügend Freiraum für seine eigenen Gedanken.
Tja, und jetzt sitze ich hier und warte auf den Folgeband …

Mein Fazit:
Fünf von sechs möglichen Punkten der Poleschen Skala   

08/07/2012

Ein Omen - von Kriegern und Krähen


Ein grauer Himmel, von Wolken bedeckt -

eine Krähe schreit, 

eine junge Frau, die erschrocken in der Sekunde aufblickt,
in der die Krähe sich in die Lüfte erhebt ...

- passend zum Thema Krieger, Schlachten, Schwerter, Helden und kreuzende Klingen ...


Zugegeben, so jung bin ich nun (leider ;) doch nicht mehr ...
die Krähe aber saß auf dem Dachfirst nahe dem Fenster meines Arbeitszimmers und schrie in dem Augenblick, in dem ich das Ende meiner Kurzgeschichte für die nächste Ausschreibung mit dem Thema 'Krieger' überarbeitete.

Ob dies ein gutes Omen oder ein schlechtes Zeichen ist?
Dies bleibt abzuwarten ...

Am Samstag Abend bereits ging meine Kurzgeschichte mit dem Titel 'Keine Gefangenen!' raus an den Verlag 'T'.

Die Bestätigung, dass mein Beitrag eingetroffen ist, habe ich auch schon erhalten - das empfinde ich als ein gutes Zeichen. Auch in der Hinsicht, dass bei diesem Verlag nicht ein solches Chaos herrscht wie bei einem anderen, bei dem ich - es ist schon eine Weile her - eine Kurzgeschichte eingereicht hatte. (Eine Absage habe ich bis heute nicht erhalten, erwarte inzwischen auch keine mehr).


Nun heißt es Finger kreuzen, geduldig sein und auf Mitteilung zu warten, ob Baljan in die Anthologie aufgenommen wird. 


Eine Rezension zu 'Morbus Dei: Inferno' von den Autoren Zach und Bauer habe ich mir noch vorgenommen und 'Der letzte Wunsch' von Andrzej Sapkowski wartet auch schon und ich weiß nicht, wie lange ich diesem Buch noch widerstehen kann ( verflucht sei ein gewisser Mann, der mir dieses zum letzten Autorentreffen als Geschenk mitbrachte - muss wohl ein Ablenkungsmanöver sein, um mich vom Schreiben abzuhalten...   ;)

Anschließend werde ich mich wieder der Überarbeitung des 'Einen' widmen.



09/06/2012

Umfrage 'eBooks oder gedrucktes Buch?' gestartet

Unsere Umfrage:
'eBooks oder gedrucktes Buch?' ist seit heute online.

Ihr findet die Umfrage oben rechts auf unserem Blog und wir würden uns über eure Teilnahme sehr freuen.

Gerne dürft ihre auch eure Meinung zu dem Thema unter 'Comments/ Kommentare' schreiben - wir sind schon sehr neugierig auf eure Ansichten.

Was bevorzugt ihr? EBooks und eReader oder doch weiterhin oder nur das gute alte Buch? Warum? Was sind eurer Meinung nach die jeweiligen Vor- und Nachteile? Oder geht es um ein gewisses Gefühl? Oder ...?

Die Umfrage ist bis zum Ende des Monats freigeschaltet, am 30. Juni wird sie geschlossen.
Es steht euch frei, mehrere Antworten anzuklicken.

Und los ... wir sind schon sehr gespannt ...   

29/05/2012

eBook oder doch lieber das gedruckte Buch?

Wir sind endlich wieder online!

Unser letzter Umzug verlief dann im Großen und Ganzen einigermaßen reibungslos ... wenn nur nicht immer das Einpacken vorher wäre ...

Bei Kiste Nr. 43 (also ca. der Hälfte von dem, was an Kisten zu packen war) wünschte ich mir nichts sehnlicher, als meine vielen Bücher (Print) gegen einen eBook-Reader auszutauschen ...
der Gedanke war, einen kleinen, handlichen Reader in meinem Rucksack zu verstauen und somit einen Großteil des Einpackens abkürzen zu können (zumal der jedes Mal kommende Hinweis, die Bücherkisten bitte nicht bis oben hin voller Bücher zu packen, sondern ca. Hälfte Bücher, Hälfte Kleidung, nicht sehr hilfreich ist, wenn man zu dem Kreis von Personen gehört, die mehr Bücher als Klamotten besitzen ...). 

Beim Auspacken in unserem neuen Heim erging es mir dann ähnlich:
was ließe sich das Auspacken auch wieder schön abkürzen, wenn ...
und platzsparender wäre so ein Reader auch. Langsam wird es in meinen Bücherregalen nämlich zu eng, definitiv.

Obendrauf kommt noch der ganze Staub, der sich auf dem Papier schön sammelt und der sich damit auch umgehen ließe - besonders angenehm für Allergiker, würde mir viel Nieserei ersparen.

Eigentlich schon eine Menge Vorteile, die für eBooks sprechen.

Oder doch lieber das gute, alte Buch in gedruckter Ausgabe ?

Wie denkt ihr darüber?

Sobald ich hier rausgefunden habe, wie man bei Blogger eine Umfrage starten kann, werde ich eine solche hier auf diesem Blog posten.

Bin schon sehr auf eure Meinung gespannt und freue mich jetzt schon auf eure Kommentare ...
bis in den nächsten Tagen!

Liebe Gruesse

Eure Ivy S. Pole

P.S.: dann erzähle ich euch auch, was mein Mann zu dem Thema sagt ... 




06/03/2012

Itschi

Eigentlich 'Hatschi', doch die letzten Tage produzierte ich interessanterweise mehr 'Itschis'.
Wie man/frau/mensch doch von einer "kleinen" Erkältung aus dem Schreib-/Überarbeitungsfluss gerissen werden kann, ist schon erstaunlich.

Ich krabbel jetzt mal hinter meinen Taschentuchbergen hervor, verlasse das Schniefelhäufchen, klaube meine Gedanken und Gehirnwindungen aus den Nebeln der Erkältung zusammen und erobere wieder meinen Schreibtisch und das Manuskript von Caraelor.
Habe ich mir zumindest fest vorgenommen; meine Charaktere haben auch schon angefragt, wann es denn endlich weiter geht.

Jetzt muss nur noch mein Kopf mitmachen. Es kann ja nur besser werden ;)
Eine Menge von Emails wollen auch noch bearbeitet werden (ich bitte noch um etwas Schonfrist bzw. Geduld).

Sport: immer noch gestrichen.
Doch es geht wieder aufwärts :-)

Lärmstatus: nach wie vor drei Baustellen um uns herum.
Seufz.

10/02/2012

Stille

An manchen Tagen ist es leise - da lässt es sich gut schreiben, dann fließt es.
Zuweilen fast von alleine, da frage ich mich, ob ich auch noch etwas mitzureden habe oder die Geschichten von alleine aufs Papier bzw. in den Computer strömen.
An anderen Tagen ist es lauter - da geht es (auch) noch.

Doch es gibt Tage, die sind einfach zu laut - als ob die Geräusche um einen den Strom übertönen, das Rauschen des Flusses stören.

Aber an solchen Tagen sprudeln die Ideen - für andere Geschichten mit ganz anderen Inhalten und Figuren.
Nicht einmal abstellen lassen diese sich, sie drängen in den Vordergrund und sind da, die ganze Zeit über ... nur schnell notieren, in ein 'Ideenbuch' schreiben - erst danach werden sie leiser und geben wieder Raum und Zeit für aktuelle Projekte und Vorhaben.

Viele Ideen.




Viele Ideenbücher,
angefangen oder gefüllt mit Ideensplittern, einzelnen Sätzen oder fast fertigen Charakteren, teilweise schon Plotfragmente oder einzelne Szenen niedergeschrieben.

In den nächsten Wochen werden wohl noch einige dazu kommen, denn es bleibt (noch) laut.

Viele Projekte - Ideenmangel oder gar Langeweile nicht in Sicht, weder für neue Themen oder Ausschreibungen oder ganz eigene Geschichten ...
auf Monate bis Jahre.

Ich freue mich schon aufs Schreiben.